„Ich durfte schon sehr früh in meinem Leben lernen, mich achtsam in der Natur zu bewegen und die Schönheit der Wildnis zu sehen.“

Mein Name ist Theresa. Ich bin in Berlin geboren und etwas nördlicher im grünen Mantel der Hauptstadt aufgewachsen – ständig draußen, ständig am Erkunden. Eine extrem wichtige Rolle spielt dabei seit jeher mein Großvater. Er ist Jäger – oder viel eher Heger und Pfleger – und bei Wind und Wetter draußen unterwegs. Ich habe ihn unzählige Male bei seinen Ausflügen in Wäldern und auf Feldern begleitet: wir haben Picknicks auf Hochständen gemacht, Brutkästen angebracht, Beeren gesammelt, Spuren gelesen, Vogelstimmen zugeordnet und sind auf Bäume geklettert. Wir haben Äpfel und Mais zu Futterstellen gebracht und mit Spannung die dort angebrachten Wildtierkameras ausgewertet. Ich durfte schon sehr früh in meinem Leben lernen, mich achtsam in der Natur zu bewegen und die Schönheit der Wildnis zu schätzen.

Ich weiß, wie wertvoll diese Verbindung zur Natur ist und wollte sichergehen, dass ich mein Wissen nicht vergesse – mehr noch: ich wollte es vertiefen und konservieren, um es an andere Menschen und vor allem an meine Kinder später weitergeben zu können. Anfang 2020 begann ich meine Weiterbildung zur Naturmentorin. Als gelernte Sozialarbeiterin fand ich die Kombination aus Pädagogik und Naturwissen sehr spannend.

Wie dankbar ich doch für diese Reise bin, für all die Augenöffner. Natur verbindet. Sie verbindet uns miteinander. Sie hilft uns dabei, uns mit unserem eigenen natürlichen Selbst zu verbinden. Lernen in der Natur – durch Beobachten und Fragen stellen – vereint die drei Komponenten: Herz, Kopf und Hand. Es schafft ganzheitliches, eindrückliches und primäres Lernen – geformt von Sonne und Regen, den Gerüchen und Geräuschen der Natur. Fühlen und Sehen. Das Erlebte wird besonders stark und nachhaltig im Hirn verankert. Und wer sinnliche Erfahrungen mit und in der Natur macht – wer die Verbindung spürt – handelt bewusst und nachhaltig.

Auch, wenn ich mich im Kampf für das Klima, für Tiere und für mehr Nachhaltigkeit oft allein gelassen fühle merke ich, wie durch den Kontakt und Austausch zu bzw. mit anderen naturliebenden Menschen, aus dem Gefühl des Einzelkämpfens ein WIR-Gefühl wird. Und dann Gefühl kann ich verdammt nochmal sehr gut leiden.

Was genau
mache ich als Naturpädagogin?

  • Menschen auf Ihrem Weg zu einer tieferen und ganzheitlichen Naturverbindung begleiten
  • Räume schaffen, in denen wir gemeinsam die Natur mit allen Sinnen entdecken und erleben können
  • mein Wissen über Tiere, Pflanzen, ökologische Zusammenhänge und zum Leben in und mit der Natur teilen
  • die Natur als wunderbaren Lernort sehen