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Bei Lille Ræv geht es um Naturverbindung, Nachhaltigkeit und Achtsamkeit.

Aktuelle Blogeinträge

  • Mein Jahr mit Wildniswind – ein Résumé
    Nach einem Jahr habe ich die Online-Weiterbildung zur Naturmentorin bei Wildniswind erfolgreich abgeschlossen. 12 Monate habe ich Flora & Fauna in meiner direkten Umgebung kennengelernt, Wildnisroutinen in mein Leben integriert und meine Naturverbindung gestärkt. Ein Auszug aus meiner Abschlussreflektion. Ich habe mir in den vergangenen Wochen noch einmal all die wundervollen und achtsamen Naturmomente ins„Mein Jahr mit Wildniswind – ein Résumé“ weiterlesen
  • Die Birke – eine Frühlingsbotin
    Die Birke kündigt mit als erster Laubbaum den Frühling an und gilbt daher als Sinnbild des Frühlingserwachens und der Wiedergeburt. Ein Artenjournal. Dir Birke – Betula Zu der Familie der Birkengewächse gehören ungefähr 50 verschiedene Birkenarten, unter anderem die Hängebirke bzw. die Weißbirke (in Deutschland am häufigsten vorkommend), die Moorbirke, Schwarzbirke und die Sandbirke.  Die Birke„Die Birke – eine Frühlingsbotin“ weiterlesen
  • Turmfalkentagebuch
    Mein Großvater hat in einer Kirche seines Wohnortes Nistkästen für Schleiereulen angebracht. Im vergangenen Jahr, nisteten dort allerdings keine Eulen, sondern Dohlen und Turmfalken – und die durften wir begleiten: 10. Mai 2021 Aus den Erzählungen meines Großvaters: „Turmfalken legen die Eier in Serien – das heißt sie legen an 5-7 verschiedenen Tagen und machen„Turmfalkentagebuch“ weiterlesen

„Eine Weile standen sie schweigend da und lauschten dem Zwitschern und Rauschen, dem Brausen und Singen und Plätschern in ihrem Wald. Alle Bäume und alle Wasser und alle grünen Büsche waren voller Leben, von überall her erscholl das starke, wilde Lied des Frühlings. ‚Hier stehe ich und spüre, wie der Winter aus mir herausrinnt‘ sagte Ronja“

RONJA RÄUBERTOCHTER

Stadtnatur erleben. Geht das Überhaupt?

Das Wort „Interesse“ kommt aus dem lateinischen. Übersetzt bedeutet es zwischen (inter) und sein (esse). Dazwischen sein. Wenn ich Interesse an etwas habe, dann ist da etwas zwischen mir und dem Objekt oder dem Lebewesen. Ich interessiere mich dafür, stelle Fragen, schaue genauer hin, setze mich mit ihm auseinander und spüre mit meinen Sinnen. Und nur dadurch kann eine Beziehung und ein emotionaler Zugang entstehen. 

Und wenn man etwas mag, möchte man es beschützen. Deswegen funktioniert beispielsweise Umweltschutz nicht mit dem Zeigefinger und durch bloßes Wissen. Wissen alleine verändert kein Handeln. Nur Erleben und Spüren bringt Handeln mit sich. 

In der Wildnispädagogik geht es also nicht darum, pures Wissen zu vermitteln. Es geht darum einen Raum zu geben, in dem Natur erkundet und eine tiefe Verbindung zu ihr aufgebaut werden kann.

Doch funktioniert dies auch in einer Großstadt? Aber natürlich! Auch in der Stadt triffst du auf viele Tiere und Pflanzen – direkt in deiner Umgebung. Hier gibt es Parks und Wälder, Gärten und Felder in denen man so viel entdecken kann. Für mich persönlich ist es so wichtig – gerade in einer lauten und trubeligen Stadt wie Berlin – so oft ich kann grüne und ruhigere Orte aufzusuchen, um mich mit der Natur zu verbinden, um durchzuatmen, um zu beobachten, neugierig zu sein, barfuß zu laufen, zu lauschen, mich frei zu fühlen. Je mehr ich über die Natur um mich herum dazulerne, desto mehr staune ich und begreife, was für ein Wunder sie doch ist.


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Lille Ræv 🦊

↟ Kleiner Fuchs
○ Berlin ☼ she/her
Sozialarbeiterin ∙ Naturmentorin ∙ Nachhaltigkeit ∙ Achtsamkeit ∙ Natur- und Tierschutz ∙ Feministin